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Über drei Etagen mit über 400 qm Ausstellungsfläche werden zahlreiche Gegenstände und Gerätschaften aus Landwirtschaft und Handwerk präsentiert. Auch findet sich eine Dokumentation zur Orts- bzw. Stadtgeschichte.
Das Haus betritt man durch die massive Eichentür mit neugotischen Stilelementen und einem klobigen Kastenschloss. Gleich rechts befand sich früher das Büro des „Hausvaters“ des ehemaligen Astorhausverwalters, in dem sich heute nunmehr Mobiliar aus der Biedermeierzeit sowie Bilder und Dokumente über den Stifter des Hauses, Johann Jakob Astor, befinden.
Der große Saal ist für Sonderausstellungen reserviert.

Sodann gelangt man in den so genannten Kurpfalzraum, der auch der Stadt Walldorf als Standesamt dient.
In die Zeit um das Ende des 19. Jahrhunderts
versetzt, findet sich der Besucher in ländlicher Wohnkultur wie einer Küche, einer „guten Stube“ und einem Schlafraum mit Himmelbett wieder.
Ein größerer Bereich ist der Landwirtschaft gewidmet. Unter anderem sind dort zahlreiche Werkzeuge, ein Futterschneider sowie die Arbeitsutensilien eines Imkers zu sehen.

Einen breiten Raum gewährt d
as Museum der Abteilung des alten Handwerks. Gezeigt werden die Werkstatt eines Silberschmieds, eines Schuhmachers, des Schmieds und Schlossers und die traditionellen Arbeitsgeräte des Bäckers, des Töpfers, des Sattlers, des Metzgers und des Webers; auch alte
Geräte aus Holz zur Flachsbearbeitung wie Flachsbrechen, Flachsschwingen, Hecheln, Garnhaspeln und Spinnräder sind ausgestellt.

Im Saal des Obergeschosses, dem ehemaligen Knabenschlafsaal, werden Gegenstände zu folgenden Themen gezeigt:
Religiöses Leben
Freiwillige Feuerwehr Walldorf
Gebrauchsgeschirr aus Porzellan und Zinn, Schnurrbarttassen
Sammlung von Krügen und Kannen aus Steinzeug, bemalt und in Ritztechnik verziert
Seltene Gegenstände des täglichen Lebens, Bemalte Schränke und Truhen dokumentieren die verschiedenen Stilepochen ab dem 18. Jahrhundert
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Die dem Verein von Herrn Horst Friedel überlassene Fossiliensammlung ist im Gewölbekeller untergebracht.
Diese Spezialsammlung mit vielen Exponaten der reichen Lebenswelt des Muschelkalkmeeres bildet einen weiteren Schwerpunkt des sonst heimat-geschichtlich
und kulturkundlich eingerichteten Museums.
Ebenfalls im Keller sind in Extraräumen die Arbeitswelt der Tabakbauern und der Zigarrenmacher(innen), auch Exponate der „Astor-Cigarretten“ - Fabrik zu sehen. Seit 2005 werden der Hopfenanbau und das örtliche Brauereiwesen wie auch der ehemalige Weinbau in Walldorf in einem eigenen Raum präsentiert.






